Donnerstag, 28. August 2008

I`ll be back...

Ja, das bin ich nun. Offiell bin ich gestern, 27. August, und inoffiziell am vergangenen Freitag, 22. August, wieder in Hamburg gelandet.





Der Rückflug war aber gefühlte 2 Tage und geflogene 19 Stunden, was mich doch recht kaputt ankommen ließ. Dummerweise wurden im Flugzeug auch europäische Zeitungen ausgeteilt, um die Langeweile etwas zu überbrücken. Unglücklicherweise prangerten auf dieses Titelseiten die Fotos des Flugzeugabsturzes in Spanien... hat mich nicht unbedingt beruhigt.
Ich bin ein wenig eher zurückgeflogen, um an der Einschulung meines Patenkeindes zu partizipieren. Die Freude war auch groß, und die Überraschung gelungen, möchte ich mal sagen.




Hannes und Matilda



Nach viel Wiedersehensfreude und so hab ich mich dann mal aufgemacht in ein feines Kaufhaus in der Umgebung, um mir für die anstehende Hochzeit meiner Cousine Simone und Ihrem Mann Marco, feinstes Schukwerk zuzulegen. Und da der Kulturschock - gestresste Rentner die jeden und alles anpöbeln überall in diesem Kaufhaus, ich hätte platzen können - ich hätte nicht gedacht, dass mir dei afrikanische Gelassenheit so schnell fehlen würde. Dann bin ich ja mal auf den Rest gespannt und hoffe mich schnell an die arktischen 15°C gewöhnen zu können :)

Ich vermute auch, dass der Alltag mich schnellstmöglich wieder haben wird, da ich am Montag, 01. September direkt mit meiner Diplomarbeit beginnen möchte. Diese werde ich, widererwartend, in Lübeck schreiben, und somit wohl auch wieder dort hinziehen. Wohnungsmarkt wird also schon weider abgesucht mit der Hoffnung auf eine feine 2 Zimmer Altbau Wohnung im mindestens 2. Stock mit Einbauküche und Balkon...

Donnerstag, 14. August 2008

Oha

... ganz vergessen nochmal was zu schreiben. Aber jetzt werde ich die Gelegenheit nutzen. Sitze grad in nem Internetcafe, da im feinen Büro mal wieder die Internetverbindung disconnected wurde - seit 3 Wochen - dieses will ich auch einfach mal als Entschuldigung für die lange Stille nehmen. Viel passiert ist auch eigentlich nicht. In den letzten Tagen versuche ich einfach nur noch das Land und das Wetter eine bißchen zu genießen. Einen großteil der Zeit verbringe ich mal wieder im Immigration Office um mein Visum für Ghana zu verlängern oder in der nigerianischen Botschaft, um das dortige zu verlängern - dass ich das auch immer auf die letzte Minute verschieben muss?! Ist ja nun auch nicht mehr lang bis es wieder auf die unendlich lange Reise via Dubai nach Deutschland gehen soll... Wie gesagt viel zu schreiben hab ich nicht, deshalb was fürs Auge:


Allemann - sind ja auch nicht so viele


Kakao soweit das Auge reicht, und daraus machen die hier die wohl beste Schokolade der Welt


Entwicklungsland auf dem besten Weg. Eigentlich sind die Straßen alle ganz gut, aber manchmal bemerkt man halt doch noch kleine Unterschiede...

Freitag, 18. Juli 2008

Ein mulmiges Gefühl bleibt

Nun denn. In den letzten Tagen hab ich mich mal quer durchs Land, alos durchs feine Ghana gemacht.



Station 1 war Kumasi. Nach gefühlten 500 km und gefahrenene 250km endlich angekommen regnets natürlich in dieser feinen Studentenstadt. Aber trotzdem ists ganz nett da. Um einiges feiner als Accra, jedoch auch kleiner und ohne Strand ist Kumasi mehr oder minder nur bekannt für seine Technische Uni (KNUST -Kwame Nkrumah University of Science and Technology benannt nach des Staates ersten Vater).



Nächster Tag erst Buipe, kleine Ortschaft an der Mündung des Black Volta, wobei der Volta annähernd das Aussehen Ghanas bestimmt. Übernachtet wird in Tamale, der drittgrößten Stadt Ghanas. Auch ganz nett. Jedoch der Weg dahin war eigentlich interessanter. Endlose Straßen mit in der Regenzeit sehrt üppigen Grün, und wie mir versichert wurde in der Trockenzeit sehr staubigen, sahelähnlicher Umgebung. Allgemein schien die Savanne und der Horizont endlos zu sein.



Unterwegs hält man dann noch schnell beim gröten Wasserfall des Landes an, unglücklicherweise mitten in der Mittagshitze, und diese Attraktion ist nur über 152 tückische Treppenstufen zu erreichen...



Tamale ist nun nicht so spannend, allgemein ist der Norden hier eher ärmlich mit Lehmhütten und kaum vorhandener Industrie. Das rührt alles noch von der Kolonialzeit, als die Briten, die dieses Gebiet besetzten feststellen mussten, dass es hier nix zu Holen gab, wurde auch nichts erschlossen...



Nächster Tag Bolgatanga, die Stadt des Kunsthandwerks. Souveniers gekauft, und mich lange mit dem Vertreter Ghanas auf der Expo 2000 in Hannover unterhalten, der auch jetzt noch in Kunsthandwerk macht.



Vorher gings aber noch zur Touristenattraktion dieses Landstriches. Ein altes Lehmhüttendorf dasm na für schmales Geld besichtigen kann. Gnaz nett gemacht, vom Dach des Hauses kann man bis Burkina Faso schauen (ca 300m :))
Das ist aber nicht alles... ein kleiner unscheinbarere Teich grenzt an das Dorf, in dem einige Verwandte der Einheimischen Leben sollen. Hier ist einer davon.



Man hat mir versichert, dass die völlig harmlos sind. Und nachdem man ein kleines lebendiges Hühnchen gekauft hat, darf man mit den Ansässigen auch vor zum Teich, um die Verwandten zu füttern und mehr... aber ich versichere: ein mulmiges Gefühl bleibt...


Und nich über die Klamotte wundern, offiziell war das ein "Business Trip" und wir kamne grad von einem Treffen... der Lange im blaune T-Shirt ist Richmond, der eilige Fahrer...

Reingehaun und Spaß gehabt...

Donnerstag, 3. Juli 2008

Nigeria - Afrika pur

Frisch zurück aus dem ölreichen Nigeria will ich euch einen kleinen Reisebericht nicht vorenthalten. Also Hinflug gut, außer, dass er genau während des Semifinals Deutschland-Türkei war. Ungut. In Lagos angekommen schwerste Passkontrollen und Immigrationcard Ausfüllerei. Das Übliche halt. Die erst nette Überraschung ist, dass mein Kollege, den ich dort besuche einen Fahrer hat, was in Lagos aber auch zwingend erforderlich ist, da man als gesitteter Autofahrer dort nach spätestens fünf Minuten einen Nervenzusammenbruch hätte. Blinken? Wozu! Wenn mein Auto größer und schwerer ist als deins hab ich Vorfahrt!!! So kam es auch, dass das feine Gefährt, das wir benutzen nach den nur sechs Tagen die ich dort verbrachte, 20 neue Beulen und Kratzer hat.

Im Vorfeld hat man ja von vielen Leuten schon gehört6 das Nigeria gefährlich sein soll. So ist es dann auch keine große Überraschung, dass das Hotel von 5m hohen Mauern mit Stacheldraht oben umgeben ist, und einige Leute mit Ak47 dort rund um die Uhr patrouillieren. In den Abendstunden werden dann noch ein paar Schießübungen gemacht, damit man draußen über die Sicherheitsvorkehrungen bescheid weiß. Sicherheitsvorkehrungen sind dort zur genüge getroffen, selbst meine Zimmertür ist bulletproof. Im Auto hält man Fenster und Türen geschlossen, und schaut den Leuten außerhalb auch besser nicht in die Augen, sonst fühlen die sich wohlmöglich noch provoziert. Aber so schlimm wie es alle beschreiben, ist es dort mit Nichten. Ich war sowohl am Freitag als auch am Samstags im Nachtleben dieser 17 Millionen Stadt unterwegs. Zugegeben, ein wenig angespannt war ich schon, aber war unnötig. Aber die Leute sind dort echt um einiges smarter als man es aus anderen Ländern gewohnt ist. Jedoch auch sehr „business orientiert“. Jobmäßig hat es dort auch echt Laune gemacht, sehr interessante Projekte, die ich mir dort angeschaut habe. Zum einen ein Projekt für die Power Holding Company of Nigeria. Jenes ist für die Überwachung der einzelnen Energiedistributionseinrichtungen des Landes zuständig. Das scheint auch zwingend erforderlich, da es selbst in Lagos Stadtteile gibt, die seit 4 Monaten keinen Strom haben. Die Stadt an sich ist echt mal ne Stadt mit nem Business Viertel , Victoria Island, einem alten Stadtkern mit Häusern aus dem 18. Jahrhundert. Aber der Verkehr ist nicht auszuhalten, Staus und kaputte Straßen überall. Den Weg ins Kontrollcentre vom Hotel macht man in ner guten Stunde, ca. 6-7 km. AmWochenende wollt ich ja eigentlich nach Benin, aber die nigerianische Grenzkontrolle hat mein Visum nicht für wiedereinreisefähig erklären wollen. Sprich: Wenn du die Grenze übertritts kommste nicht wieder rein. An der Grenze werden für nicht Europäer auch ausgefüllte Impfpässe verkauft, wie mein Kollege allerdings bei der Wiedereinreise nach Nigeria feststellen musste, gefakte. So kam es auch, dass er einige Problem hatte. Auf dem Rückweg nach Lagos passiert man dann ca 20 semi-offizielle Kontrollstellen entlang der Straße. Glücklicherweise war unser Auto ein Regierungsfahrzeug, so dass wir diese geschmeidig umgehen konnten, für alle anderen ist diese Strecke immer ein teurer Spaß. Diese Kontrollen sind wegen der gigantischen Preisunterschiede bei reis und Geflügel. In Benin kosten diese Artikel nur 20% des in Nigeria üblichen Preises, und aufgrund der Nähe Lagos` zur Grenze lädt das natürlich zu nem schnellen Naira ein.

Der Rückflug hat dann auch gut geklappt, nach kurzen aber heftigen Diskussionen mit den nigerianischen und auch ghanaischen Grenzbeamten bezüglich der Validität meiner Visa kam ich dann entspannt im entspannten Accra an.

Spaß gemacht hats und ein kleines Abenteuer wars auch.

Paar Bilder?

Hier:



BIG CITY


Sogar mit Skyline


Duschen mal anders: Eimer voll machen, Schale nehmen und übern Kopf gießen!


Spritpreise, autofahrerfreundlich

Mittwoch, 25. Juni 2008

Sollte es tatsächlich gelungen sein?!

So, nun 25 min vor dem Check In habe ich die Nachricht vom Immigration Office erhalten, dass mein Pass zur Abholung bereit liege. Meine Nerven lagen echt blank. Vorallem, da ich mehrmals persönlcih dort war in den letzten Tagen, nur um mir sagen zu lassen:,, Nee, da hamse was falsch verstanden am Telefon, der Pass is noch nich fertig! Also nun werde ich in wenigen Minuten sowohl im Besitz eines gültigen Flugtickts, welches allerdings derzeit noch falsch datiert ist, und eines gültigen Passes mit Visa für Benin, Nigeria und Ghana.
jetzt schaue ich einem spannenden langen Wochenende (bis Dienstag 01.07.08) entgegen, wobei ich das Wochenende in Benin verbringen werde... Urlaub im Urlaub, wie gucci...

Also reingehaun, ich hoffe, dass ab jetzt alles reibungslos klappt.... pfff

Donnerstag, 19. Juni 2008

Hoffentlich gehts gut...

Schon wieder ich. Das Internet und die temporäre Langeweile sind nun zu treuen Weggefährten meines Arbeitsalltages geworden. Alos poste ich was das Zeug hält.
Nun bin ich wirklich in Afrika angekommen! Eigentlich wollte ich heute morgen ganz entspannt zur nigerianischen Botschaft in Accra fahren, um eine Visum zu beantragen. Fast alle nötigen Formulare, Kopien und Schreiben der beiden Firmen aus Nigeria und Ghana im Gepäck mache ich mich also auf den Weg dort hin. Nun das erste Zeichen für einen nicht so geilen Tag ist ein geplatzter Reifen auf dem Weg zur Botschaft... kostet Zeit, aber nicht weiter ärgerlich. Um noch die letzten benötigten Kopien für den Antrag zu machen fahre ich also in eine Internetcafe. Ganz selbstverständlich ist nun grad Stromausfall--> kein kopieren möglich. Also nächte Stelle aufgesucht. Zwei Kilometer und 50 min später nenne ich die benötigten Kopien mein Eigen. In der Botschaft angekommen, heißt es ersteinmal warten. Ca 5 Afrikaner und 3 Europäer warten nun darauf ihr Anliegen vortragen zu dürfen. Zuerst werden die Unterlagen von einem Assistenten im Warteraum geprüft um etwaige Fehler gleich korrigieren zu können. Nach kurzer Überprüfung stellt man fehlende Stempel in meinem Pass fest. Was ich nämlich nicht wusste, ist, dass man trotz eines sechs Monate gültigen Visums trotzdem nur ein 60 Tage Visum bei der Einreise bekommt. Diese 60 Tage waren Ende April abgelaufen. Nun habe ich ein Problem. Die Behörden sehen sowas nämlich gar nicht gerne. Da man für eine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung allerdings ins Ghana Immigration Office mit seinem Pass muss, dieses Procedere ca 14 Tage dauert und ich in ca 6 Tagen schon nach Nigeria fliegen (will) habe ich ein echtes Problem. Nachdem nun aber die Formulare im einwandfreien Zustand sind müssen einige, zu meiner Verwunderung nur blasshäutige, noch zum Konsular Attache. Warum, wird mir nach etwa fünf Minuten in dessen Büro klar. Ein Visum für Nigeria bekomme ich ja schon mal auf keinsten ohne eine permanente Aufenthaltsgenehmigung für Ghana, sagt man mir. Aber mit einer kleinen Aufmerksamkeit würde man über diese Nichtigkeit gern hinwegsehen. Auch bieten man mir an das abgelaufenen Visum für Ghana über "gute Bekannte" zu verlängern, und einer Ausreise nach Nigeria steht ja auch nichts im Wege, da man ja auch einen "Freund" am Flughafen hat, der einem gerne die Last der Passkontrolle abnimmt...

Mal abwarten was passiert. Ersteinmal werde ich versuchen all die Dokumente und Visa auf dem regulären Wege in der kurzen, mir noch bis zum Abflug nach Nigeria verbleibenden Zeit zu bekommen...

...to be continued

Dienstag, 17. Juni 2008

Und Samstags geht man Shoppen

Nun, am Wochenende war ich in Takoradi, wie man den Bildern unschwer entnehmen kann. Nette kleine Stadt nahe der Grenze zur Elfenbeinküste. Wär sicherlich noch besser gewesen, wenn dieser Regen hier endlich mal aufhören würde. Wie das nunmal so ist, geht man ja Samstags ganz gern mal shoppen, auf ghanaisch:


Donnerstag, 5. Juni 2008

Lang ist`s her, …

dass ich was von mir hab hören lassen. Aber ich denke das liegt vor allem an diesem komischen Alltags Typen. Es passiert nicht mehr so viel erstaunlich Neues in letzter Zeit. Gibt viel zu tun, viel zu entspannen und viel abzuhängen.

In den letzten Wochen ist eigentlich nicht viel passiert, außer dass ich mich langsam mal um eine Diplomarbeitsstelle zu kümmern hatte. Das ist jetzt erstmal gegessen, Angebote gibt’s genug, jetzt gilts nur noch abzuwägen, welche man nehmen soll. Und da sind wir bei meiner eigentlichen, geistigen Hauptbeschäftigung. Das ist gar nicht so leicht sich zu entscheiden… Aber damit will ich hier niemanden langweilen…

Gestern gabs mal wieder was zu erleben. Wir waren auf einem „Business-Trip“ in Takoradi. Das ist etwa 180km westlich von Accra, einfach der Küste entlang. Im Auto hätte das gute vier Stunden gedauert, doch um uns den Stress der Autofahrt zu ersparen haben wir uns für einen Kleinbus entschieden. Das sind fast ausnahmslos private Chevy-Vans (RAm 3500) o.ä. Aber in weitaus besseren Zustand als die Tro-Tros. Manche sogar mit Air-Condition. Nun ja, wir sind also früh morgens, so gegen acht zu dieser Station gefahren, um dann nach lässigen 90 Minuten Wartezeit auch mal zu starten. Hier gilt wieder das Prinzip: Wir ffahren nicht eher los, als das auch nicht der kleineste Platz ausgenutzt ist. Da wir aber so lange in dem Van saßen konnten wir die PÜlätze wählen. Ich hatte sogar nen funktionierenden Sicherheitsgurt, und das war auch besser so. Die Vans nennt man hier Roadmaster. Und das nicht ohne Grund. Als es dann losgehen sollte ist noch eiligst ein Zusatzpassagier eingestiegen. Ein Pastor, der erstmal nen kleinen Gottesdienst mit Hilfe der Passagiere abgehalten hat, um Gott um seine schützende Hand während der Fahrt zu bitten. Nach weniger als fünf Minuten wusste ich auch warum der Pastor an Bord kam. Die Fahrer sind mit Abstand die Master of the Road. Extrem eilig unterwegs, Überholen in Kurven und auf Grader Strecke wird dem V8 auch mal das letzte abverlangt, Das ist ja bei amerikanischen Modellen nicht so viel, aber 150km/h sind bei den hiesigen Straßenverhältnissen einfach nicht angebracht. Glücklicherweise hatte ich gut was zu lesen dabei, um nicht auf die Fahrweise achten zu müssen.

Takoradi ist wohl die kleine Schweater einer großen Stadt. Alles sehr langssam, fast verträumt aber dafür auch kein Verkehrskollaps wie in Accra. Also recht fein zum Entspannnen

Die Rückreise in einem anderen Roadmaster verlief ähnlich mit dem Vorteil, dass es dunkel war und man die Straße nicht sehen konnte. Doch bevor es zurückging musste auch wieder ein wenig Geduld aufgebracht werden, geringfügiges Stündchen mal sagen.

Ach, warum ich solang nichts geschrieben habe liegt zu 95% daran, dass im Büro (meine einzige reguläre Internetquelle) sowohl Strom als auch Internet disconnected wurden aufgrund offener Zahlungsaufforderung anbieterseits. Nunmehr schon seit mehr als einer Woche.

In den ersten Tagen habe ich mich ja noch aufgeregt, aber das schafft ja nichts. Nun versuche ich mein europäisches Gemüt der afrikanischen Gelassenheit (böse Zungen mögen es auch Langsamkeit nennen) anzupassen.

Nun reichts auch ertsmal wieder.

Reingehaun miteinander…




P.S. eine kleine Überraschung gab es doch noch aus Deutschland. Für viel arbeiten und so… Danke Roman!


P.P.S. Für alle Freunde des Aldi-Thunfisches. Ich weiß jetzt wo der herkommt und das mal nicht von Armin von der Sendung mit der Maus...

Montag, 12. Mai 2008

Nur mal so...

Manchmal ist umziehen noch echte Handarbeit!!!



P.S.

Das wird mal ne Wohnung oder n Shop.
Zwei Zimmer, Küche, Bad ist leider draußen..

Montag, 28. April 2008

Ich schon wieder



Wollt nur kurz berichten, was so los war, An und für sich nicht sonderlich viel. Die Befürchtung tierisch in den Taxis abzuschwitzen hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. Auch hab ich immer gar nicht lange warten müssen, bis die dann auch voll besetzt waren, maximal 40min. Diese Tro Tro Taxi –Stationen sind echt mehr als nur eine „Personenumschlagplatz“. Überall sind kleine Händler, also mit einem kleinen mobilen Stand, die Ihre Güter feilbieten. Man bekommt alles, vom Handycharger, über Kopfkissen bis zum Fernseher und jede Art von typisch ghanaischen Snacks. Auf den ersten Blick wirkt es komplett chaotisch, aber die Fahrer haben das alles ganz gut im Griff. Es wundert mich die ganze Zeit, dass Autos, Busse und Fußgänger so zurechtkommen. Ich denke, dass funktioniert nur, da die einfach alle ein wenig Acht aufeinander geben…

Ich kann jetzt wohl mit Fug und Recht behaupten: Die Regenzeit hat begonnen. Am Freitag waren es grade mal 26°C… brrr. Und heute hat es angefangen zu regnen, und einfach nicht mehr aufgehört. Mal schauen, wie lang das anhält, is nämlich irgendwie ungeil. Am Wochenende waren wir im Botanischen Garten, also eher eine Regenwald mit Restaurant und einem befestigten Weg. Der ist im Norden Accras, etwa eine Autostunde entfernt, in den Bergen (eher Hügel) aber man hatte einen feinen Blick über ganz Accra.

Tro Tro Station @ „37“


P.S.

Das alljährliche „Bosseln“ hab ich ja in diesem Jahr verpasst, aber ich hoffe, dass es gut, wie jedes Jahr war. Auch wenns „nur“ zum 2. Platz gereicht hat.