Freitag, 18. Juli 2008

Ein mulmiges Gefühl bleibt

Nun denn. In den letzten Tagen hab ich mich mal quer durchs Land, alos durchs feine Ghana gemacht.



Station 1 war Kumasi. Nach gefühlten 500 km und gefahrenene 250km endlich angekommen regnets natürlich in dieser feinen Studentenstadt. Aber trotzdem ists ganz nett da. Um einiges feiner als Accra, jedoch auch kleiner und ohne Strand ist Kumasi mehr oder minder nur bekannt für seine Technische Uni (KNUST -Kwame Nkrumah University of Science and Technology benannt nach des Staates ersten Vater).



Nächster Tag erst Buipe, kleine Ortschaft an der Mündung des Black Volta, wobei der Volta annähernd das Aussehen Ghanas bestimmt. Übernachtet wird in Tamale, der drittgrößten Stadt Ghanas. Auch ganz nett. Jedoch der Weg dahin war eigentlich interessanter. Endlose Straßen mit in der Regenzeit sehrt üppigen Grün, und wie mir versichert wurde in der Trockenzeit sehr staubigen, sahelähnlicher Umgebung. Allgemein schien die Savanne und der Horizont endlos zu sein.



Unterwegs hält man dann noch schnell beim gröten Wasserfall des Landes an, unglücklicherweise mitten in der Mittagshitze, und diese Attraktion ist nur über 152 tückische Treppenstufen zu erreichen...



Tamale ist nun nicht so spannend, allgemein ist der Norden hier eher ärmlich mit Lehmhütten und kaum vorhandener Industrie. Das rührt alles noch von der Kolonialzeit, als die Briten, die dieses Gebiet besetzten feststellen mussten, dass es hier nix zu Holen gab, wurde auch nichts erschlossen...



Nächster Tag Bolgatanga, die Stadt des Kunsthandwerks. Souveniers gekauft, und mich lange mit dem Vertreter Ghanas auf der Expo 2000 in Hannover unterhalten, der auch jetzt noch in Kunsthandwerk macht.



Vorher gings aber noch zur Touristenattraktion dieses Landstriches. Ein altes Lehmhüttendorf dasm na für schmales Geld besichtigen kann. Gnaz nett gemacht, vom Dach des Hauses kann man bis Burkina Faso schauen (ca 300m :))
Das ist aber nicht alles... ein kleiner unscheinbarere Teich grenzt an das Dorf, in dem einige Verwandte der Einheimischen Leben sollen. Hier ist einer davon.



Man hat mir versichert, dass die völlig harmlos sind. Und nachdem man ein kleines lebendiges Hühnchen gekauft hat, darf man mit den Ansässigen auch vor zum Teich, um die Verwandten zu füttern und mehr... aber ich versichere: ein mulmiges Gefühl bleibt...


Und nich über die Klamotte wundern, offiziell war das ein "Business Trip" und wir kamne grad von einem Treffen... der Lange im blaune T-Shirt ist Richmond, der eilige Fahrer...

Reingehaun und Spaß gehabt...

3 Kommentare:

Unknown hat gesagt…

Du hast schon immer gefaehrlich gelebt ne? ich sag nur Muenchen nach der MilchBar mein letzter Abend.... Meld Dich mal am Wochenende alter.. lang nicht gehoert! Love

Sash hat gesagt…

Ja, nur dass ich diesmal nüchtern war... ich weiß auch nich was mich da geritten hat... mach ich doch direkt mal, also das mit dem melden

Sash hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.