29/02/2008
Der erste Arbeitstag:
Früh morgens (8:30h) holt Mr. Quartey mich mit dem Auto ab. Zuerst fahren wir in Accra umher, um Mr. Reece, einen sehr netten Kollegen, der eine Zeit in Deutschland gelebt hat, abzuholrn. Nachdem wir kurz in Accra einen Kunden besichtigt haben geht es los nach Tema zu Nexans Ghana. Die ca. 30 km dorthin führt die einzige Autobahn des Landes, da es jedoch Freitag ist, ist dies hoffnungslos überfüllt. Hilft alles nichts, mussen wir ausharren, ohne Klimaanlage L. Bei Nexans sind die Menschen total nett und aufgeschlossen, und heißen mich herzlich Willkommen. Diese Freundlichkeit ist fast nicht zu beschreiben… So, nun startet die Arbeit. Mittag gibt’s was in der Kantine, mein erstes afrikanischen Gericht: irgendein Fisch in Tomatensauce oder so mit Yam (sieht roh aus wie ein Stück Holz, wird zubereitet wie eine Kartoffel und schmeckt auch so). Fürs erste echt lecker. Getränke gibt’s teilweise aus Plastiktüten, die man an einer Seite aufbeißt und nach Möglichkeit bald darauf leert, da man diese ja nicht abstellen kann. Nach einem langen Tag bei Nexans (20h verlassen wir das Büro) fährt der Werksfahrer uns zu einem Tro-Tro Stand. Tro-Tros sind Kleinbusse, die einen mit ca 15 qanderen in einem Bus für 8 Personen für schmales Geld fast überall hinbringen . Mr. Reece und ich entscheiden uns aber ein Taxi zu nehmen. Nach ca. 20 min sind auch noch zwei weitere Menschen gefunden, die in die gleiche Gegend wollen. Die Taxis versuchen hier stets voll besetzt zu fahren, da pro Person und Strecke (2 Cedi ≈ 1,4€ für die 30 km) abgerechnet wird. Das Taxi verlasse ich am bekannten Max Mart, wo Mr. Quartey mehr als 90 min auf mich gewartet hat, um mich nach Haus zu bringen. Wie freundlich…
… auf zu neuen Taten
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